Zusammen haben wir es geschafft, es ist unglaublich! Vielen, vielen Dank! Wir gehen unseren Weg weiter und holen die Jungpflanzenanzucht nach Hause in den Feldgarten 🙂
So viel ist vom 31.08.2026 bis zum 01.10.2026 zusammengetragen worden:
14255 €
All unsere UnterstützerInnen: Knut Böhling, Rebekka und Patrick Dorsch, Spendenaktion Dorfflohmarkt, Alfred Wolf, Familie Mohr/Hashemi, Stefanie Burkert, Antje und Tom, Almuth und Henning Münstermann, Michaele und Harald Hildebrandt, Ralf Schicke, Familie Vaillant, Familie Leister, Christa Tichelkamp, Susanne Berger, Jörg Tiemann, Familie Möhle-Schmidt, Familie Müller-Jäkel, Theresa Koch, Jan Sobick, Virginie und Holger Lenz, Dieter und Gudrun Altgassen, Tina und Maik Wiese, Familie Friedrich, Christa Weitzel, Nadeshda Steckenreuter, Astrid und Erich Stäblein, Marlene und Matthias Pipp, Familie Pigorsch, Andrea Neite, Silja Oliveira da Costa, Arnold Kohlhaas, Milena Biallowons, Beate Nohl-Franosch, Lydia Eickhoff, Birgitta und Kasimir Lissek, Familie Revidat, Felicitas Jäger, Rainer Böhm, Familie Becker-Heinze, Familie Mende, A.E. Dommering und P. Juijn, Franziska Körner, Familie Abel, Plastiserre Gewächshäuser, Wolfgang und Ingrid Seemann, Sabine Dreßler, Günhild und Rüdiger Fritz, Kathrina und Wolfgang Liepold, Bettina und Karl Kohlhaas, Cornelia Fiedler-Liedmann, Thomas Regula, Heike Thierfelder, Familie Neumann-Parsch, Wilma und Norbert Herke, Julius Marder, Claudia und Stefan Pötzsch, Eva Mühlbauer, Freya Bai, Familie Jakob, Irene und Peter Burkert, Florian Jordan, Ina und Klaus-Henning Janke, Jobst Ubbelohde und Margreet Fraza, Suzan Efrem, Yvonne und Peter Gollor, Monika Brenninger, Gulzada Myrzakarimova, Andrea Pöschel und Max Menzenbach, Wilhelm und Angelika Geberth, Stefanie und Gerold Reuhl, Irmelin Podzsus und Eric Enders-Klee, Claudia und Karl-Heinz Stete, Christine Brunner und Michael Cinciruk, Ina und Gregor Dietz, Arne und Anne-Maria von Schulz, Petra Kolb und Jörg Schlösser, Ute Kirchgässer, Maya und Jens Seippel, Gabriele Parsch, Familie Dauer-Rupp, Franz Mader
Liebe Freunde des Feldgartens, hier entsteht unsere eigene Jungpflanzenanzucht im Feldgarten. Ein Element, das uns sehr wichtig ist, um weiterhin mit den besten Sorten und dem besten Saatgut Gemüse anbauen zu können und bestmöglich Flexibel zu sein im jüngsten Stadium der Kulturführung. Alle Informationen rund um dieses Projekt findet ihr im Anschluss.
Crowdfundingvideo
Umsetzung im Feldgarten
Das ist unser Feldgarten aus der Vogelperspektive. Wunderschön 🙂
Für unsere Anzucht nutzen wir einen unserer kleinen Wintertunnel, die wir schon im Betrieb haben.
Da die Nächte im Frühjahr aber noch richtig kalt sein können, brauchen wir mehr Isolierung und bauen über den kleinen Tunnel einen großen Tunnel.
So kreieren wir ein Tunnel-In-Tunnel-System mit insgesamt doppelter Folie. Das ist nicht nur ausgetüftelt, sondern auch deutlich günstiger wie gängige Anzuchthauslösungen.
Der große Tunnel, den wir drüber bauen, ist genau das selbe Modell wie wir ihn schon haben und damit verrollbar. So können wir ab Mitte Mai, wenn es warm genug ist, eine Isolationsschicht entfernen, um unsere Anzucht, bei dann geringerem Platzbedarf, nicht zu heiß zu fahren.
Damit sich das verrollen auch lohnt, legen wir 2 weitere Gemüseblocks an.
Auf dem einen Block können wir von Mitte Mai bis Ende Oktober für mehr Tomaten und anderes Fruchtgemüse aus dem Gewächshaus sorgen.
Auf dem anderen Block bereichern wir ab Mitte Oktober unsere Möglichkeiten für Wintergemüse.
Ab dem Frühjahr verschieben wir den Tunnel wieder über den kleinen Anzuchttunnel und starten in die neue Anzuchtsaison 🙂
Für das gesamte Projekt benötigen wir 14.000€. Dabei werden 8.000€ für den rollbaren Aussentunnel veranschlagt, 4.000€ für die Heiztechnik und 2.000€ für das Inventar.
Schritt für Schritt in die Umsetzung
Bisher konnten wir unsere Jungpflanzenanzucht in den Gewächshäusern der Bingenheimer Saatgut machen.
Die Jungpflanzen selbst zu ziehen ermöglicht uns das größte Maß an Freiheit in der Sortenwahl und auch an Flexibilität im Anbau. Wir sind nicht auf die Vorgaben der Jungpflanzenhändler angewiesen.
Im Frühjahr starten wir schon am 11. Januar mit den ersten Aussaaten. Die letzten Pflanzungen erfolgen Ende Oktober. Wir haben also fast das komplette Jahr Bedarf an einer Unterbringung.
Mitte 2025 haben wir mitgeteilt bekommen, dass wir zukünftig nicht mehr in der Saatgut Ag unterkommen können. So entstand im Winter 25/26 der erste Entwurf zur Planung mit der Idee des Haus in Haus Systems mit einem weiteren verrollbaren Tunnel.
Die eigene Anzucht bedeutet für uns auch eine Erweiterung der Fläche.
Anfang September kommt unser Tunnel aus Belgien an.
Eine schlagkräftige Gruppe von HelferInnen sorgt dafür, dass dieser zügig abgeladen wird.
Leider konnten wir aufgrund der Trockenheit die Fläche noch nicht so vorbereiten, dass wir direkt mit dem Aufbau loslegen können. Also muss der Tunnel noch etwas warten.
Hier wird die Fläche agesteckt, die wir für die Erweiterung brauchen.
Andreas vom Quellenhof kommt mit großer Maschine und pflügt uns die Fläche. Danke Anreas!
Danach geht er mit der Kreiselegge über die grobe Scholle und schafft eine ebene aber immer noch brockige Fläche. Nun müssen wir auf den nächsten Niederschlag warten um die Fläche so weit einzuebnen, dass wir alles weitere mit unseren gärtnerischen Möglichkeiten bewerkstelligen können.
Das ist eine deutliche Erweiterung der Fläche, wobei für die Jungpflanzen dann nur ein Teil zur Verfügung stehen wird.
Durch viele Menschen und Ihre Spenden wurde das Projekt innerhalb eines Monats finanziert. Wir sind unglaublich dankbar dafür!
Soweit so gut, die nächsten Schritte folgen! Hier schon mal ein Ausblick auf unsere eigenen Jungpflazen direkt aus dem Feldgarten im kommenden Jahr 🙂